Montag, 22. Dezember 2014

Erster Reaktor in Fukushima gereinigt

Diese Überschrift trägt ein interessanter Artikel aus dem Standard. Hier wird berichtet das bereits ein Reaktor von 4 Reaktoren erfolgreich gesäubert wurde. Dafür benötigte man 1 Jahr Zeit. Der gesäuberte Reaktor war jedoch derjenige, in dem es nicht zur Kernschmelze gekommen sei, da dieser nicht so stark wie die anderen in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Für die weiteren Arbeiten bis das Zentrum weitestgehend zurück gebaut wurde, würden angeblich ca. 40 Jahre vergehen laut einer Aussage von AKW Chef Akira Ono. Die abgebauten Brennstäbe werden an einen angeblich sicheren Ort gebracht, an dem die Umwelt sowie die Menschheit keine Schäden mehr nehmen kann.

Ich finde, das Thema Atomkraft und auch die Katastrophe von Fukushima wird von vielen von uns auf eine sehr leichte (zu leichte) Schulter genommen. 40 Jahre mindestens werden benötigt für den kompletten Rückbau der Anlage: das muss man sich einmal vorstellen: 40 Jahre, das ist ein halbes Menschenleben! Diese Aussage wird jetzt getätigt nach dem der "einfachste" Teil der Arbeit erledigt worden ist. Somit ist es vorprogrammiert, dass die Arbeiten noch weiter andauern werden.
Mir stellt sich genau eine Frage: Was passiert mit dem atomaren Müll bis zur Entsorgung? Gammelt dieser vor sich hin, und beschädigt somit noch 40 Jahre die Umwelt oder wie muss man das verstehen?
Dieses Projekt ist in meinen Augen wohl ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch nur einen Tropfen auf den heißen Stein!

ein Bild von Fukushima zum Zeitpunkt des Ausbruchs:


http://derstandard.at/2000009664839/Meilenstein-in-Fukushima-Erster-Reaktor-ist-gesaeubert
Unsere momentane Wetterlage

Das momentane Wetter ist wirklich mehr als ungewöhnlich für diese Jahreszeit! Dies bestätigen auch beeindruckende Zahlen und Fakten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

2014 wird angeblich das wärmste Jahr in der gesamten Messgeschichte über 247 Jahre werden. Nur zwei Monate lagen bis her unter dem Jahres Mittel was die Temperatur angeht. Und es wird auch bei den zwei Monaten bleiben, da dieser Dezember mehr als nur überdurchschnittlich warm ist. Das bisher wärmste Jahr war 1994, dieses wird jedoch nun vom heurigen Jahr abgelöst. Die Höchsttemperatur von 35,7 Grad wurde heuer gleich an vier Orten gemessen: Innsbruck, Waidhofen, Neusiedl am See und Wieselburg. Alle samt lagen im Juni.
Weiters ist für dieses Jahr auffallend, dass es noch in keiner Landeshauptstadt Vorarlbergs in diesem Dezember eine durchgehende Schneedecke für einen ganzen Tag gegeben hat. Normalerweise waren bis Weihnachten mindestens 5 Tage mit durchgehender Schneedecke dabei. Dies ist seit 1964 erst einmal vorgekommen und zwar im Jahre 2006.

Ich finde, diese wettermäßige Veränderung wird immer größer werden in den nächsten Jahren, bis schließlich der Wintertourismus einpacken kann. Ich kann mich noch gut zurück erinnern, dass man sich in der Volksschule noch vor Weihnachten an Stelle vom Turnunterricht getroffen hat, um gemeinsam Rodeln zu gehen. Von dieser Möglichkeit sind wir heuer jedoch weit entfernt.



Dies ist die momentane Wetterlage:



















Montag, 8. Dezember 2014

Umweltbrennpunkt Zweirad

Wie wir alle wissen, sind in vorwiegend asiatischen Großstädten die motorisierten Zweiräder die Fortbewegungsmittel Nr. 1. Ihre Vorteile sind:
  • durch ihre Größe ist man selbst bei einem hohen Verkehrsaufkommen flink und kommt schnell von A nach B. 
  • Die Asiaten zeigen uns immer wieder wie viel Ladevermögen ein solches Zweirad haben kann.
  • Preislich sind diese Fahrzeuge auch für Schlechtverdiener in der Anschaffung wie auch bei den Betriebskosten erschwinglich.
Dies sind nur die auffallendsten Vorteile eines motorisierten Zweirades. Wie auch bei den Autos gibt es bei den Zweirädern steigendes Interesse an der Umstellung auf Elektrogeräte. Bis dieses Interesse endlich vorhanden war, ist viel Zeit vergangen. Die motorisierten Zweiräder sind immer im Hintertreffen im Vergleich zu den Autos bzgl ihrer "Umweltverträglichkeit". Gerade in diesen Städten, wo so viele Zweiräder verwendet werden finde ich diese Umstellung eine tolle Idee, welche auch Umsetzbar ist. Durch ihre meist kurzen Wege gibt es auch keine Probleme mit der Reichweite der Akkus.

Ich finde, dies ist ein richtiger (wichtiger) Schritt! Was ist deine/ eure Meinung dazu?
http://derstandard.at/2000009036300/Umweltbrennpunkt-Zweirad