„Der Genderwahnsinn – eine Wutrede“ ist der Titel
eines interessanten Artikels aus dem Standard vom 23.03.2015. In diesem Artikel
schreibt eine junge Wiener Studentin über den Genderwahnsinn, der in letzter
Zeit sehr oft publiziert wird.
Die junge Autorin nennt diesen Begriff „Schon-fast-Wort-des-Jahres-Begriff“
und beklagt sich über die ständigen Diskussionen über ein und dasselbe Thema. Im
Allgemeinen wird momentan heiß diskutiert soll gegendert werden oder nicht?
Wann soll gegendert werden? Ich habe einene eindeutigen Standpunkt.
Ich finde es soll
gegendert werden bei:
·
Gesetztestexten
·
Schriftstücken von Rechtsanwälten, Notaren u. a.
·
Politischen Diskussionen die um die Welt gehen
Ich finde es soll
nicht gegendert werden bei:
·
Informationsmaterial für den Endverbraucher
(Folder für ein neues Medikament, Informationen aus der Gemeinde, Zeitungen
etc)
·
Kommentaren (bsp. Zeitung)
Gegendert werden sollen, meiner Meinung nach, Texte und
Schriftstücke die politisch von Bedeutung sind, öffentlich diskutiert werden
und auch Menschen aus anderen Ländern betreffen, die möglicherweise Wert auf
Gendering legen. Ich finde bei Texten für den Endverbraucher kann von dieser
Sprache abgesehen werden, da diese gendergerechte Formulierungen für den Schreiber
nur Mehraufwand sind. Natürlich wird dann meist nur ein Geschlecht
angesprochen. Dennoch sollte man davon absehen, da sonst auch der Lesefluss
gestört wird. Ein möglicher Lösungsweg wäre, zu Beginn des Textes in einem Satz
anzugeben, dass immer nur eine Form angegeben wird und trotzdem beide
Geschlechter gemeint sind.
Was ist deine Meinung zu diesem umstrittenen Thema?
http://derstandard.at/2000013076132/Der-Genderwahnsinn-eine-Wutrede
