Dienstag, 17. Dezember 2013

Erster gemeinsamer Sieg der beiden
Schild- Schwestern!!

Beim heutigen Damenslalom in Courchevel in Frankreich waren die ÖSV Damen wirklich erfolgreich. Allen voran die beiden Schwestern Bernadette und Marlies Schild. Der "eckig und speziell" gesteckte Kurs kam den Österreicherinnen angeblich wirklich gelegen . Marlies Schild belegt Platz eins nach dem 2. Durchgang und ihre jüngere Schwester ist am Ende 3. geworden. Und das beim ersten Slalomsieg 2013 der Österreicher überhaupt!  Dieser österreichische Doppelsieg war jedoch nicht zuletzt aufgrund von mehreren schweren Stürtzen der Topkonkurentinnen der beiden entstanden. Gestürzt sind die beiden Läuferinnen Susanne Riesch und Tessa Worley.

Bei Maria Höfl-Riesch kam es zu einem ungewöhnlichen Ereignis. Bei ihrem Lauf wurde sie durch ein in der Strecke herumrutschendes Handy abgelenkt und bekam trotz der indirekten Behinderung während dem Lauf keine Wiederholung des Laufes zugestanden.

Mit dem heutigen Lauf konnte sich Marlies Schild auch noch mit der erfolgreichen Slalomläuferin Vreni Schneider gleichstellen. Beide können nun auf 34 Slalomsiege in ihrer Karriere zurückblicken, wobei es bei Schild sicherlich noch mehrere Rennen auf Medaillenkurs geben wird!
Sind wir gespannt was der Winter im Punkto ÖSV noch so bringen wird! :)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Trauerfeierlichkeiten für Nelson Mandela und die österreichischen Politiker

Am vergangen Dienstag fanden im Standion von Johannesburg die Trauerfeierlichkeiten für den Freiheitskämpfer Nelson Mandela statt. In diesem Stadion finden über 95000 Menschen Platz. Die Feierlichkeiten wurden auch von einer sehr großen Menschenmasse besucht. Von überall her waren Staatschefs und Regierungschefs hier, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Doch von Österreích hörte man nichts und sah auch niemanden. Diese Blamage der österreichischen Politikern wird momentan diskutiert. Zuerst hat es geheißen Bundepräsident Heinz Fischer würde unser Land vertreten, doch dies wurde von seiner Kanzlei abgelehnt, da er als "Geburtshelfer für die neue Koalition" gebraucht werde, laut der offiziellen Version. Die zweite in der österreichischen Politik-Hierarchie Frau Prammer konnte auf Grund eines Treffens mit dem EU-Neuling Kroatien nicht teilnehmen. Als dritte und letzte Möglichkeit entschied man Herr Todt (aktueller Vorsitzender im Bundesrat) diese Aufgabe zu übergeben. Dieser jedoch gab an terminlich sehr verplant zu sein. Jetzt ist er erst auf Mittwoch nach geflogen und nimmt jetzt im Namen Österreichs unter vielen tausenden "normalsterblichen" Südafrikanern Abschied von Nelson Mandela.

Meine Frage an euch: Macht das ein gutes Bild für Österreich in der Welt? Tausende schaffen es doch wir Österreicher nicht?? Bedenklich...

Sonntag, 8. Dezember 2013

Zuerst Lehrerstreik und jetzt auch noch Schülerstreik??

Ich möchte heute einmal meine Meinung zu diesem momentan heiß diskutierten Thema bekanntgeben. Bei diesem Streik geht es für die Lehrer um mehr Arbeit für weniger Geld und für die Schüler geht es vorwiegend um die kommende Zentralmatura.
 Ich finde es sehr verständlich, dass sich die Lehrer aufregen und mit der kommenden Situation nicht einverstanden sind. Welcher Lehrer arbeitet schon freiwillig mehr für weniger Geld?? Keiner  natürlich, mit Ausnahme von sehr wenigen. Zudem gibt es momentan sowieso schon zu wenig Lehrkräfte und jetzt soll trotz dem Mangel noch mehr von den Lehrern gefordert werden? Also für mich wiederspricht sich das. Ich bin ganz klar der Meinung, dass diese Aussage noch einmal überarbeitet werden muss, da es sich hier um einen Widerspruch handelt, wenn man trotz Lehrermangel mehr von den jetztigen Lehrern verlangt. Welcher junge Mensch beschließt trotz verhältnismäßig geringem Starteinkommen, Lehrer zu werden und die zusätzlichen Stunden für das gleiche Geld zu akzeptieren? Wenige.
Das zweite Streitthema ist die Zentralmatura. Ab 2016 wird es die Zentralmatura komplett geben. Hier verstehe ich die betroffenen Schüler nicht, da für uns Vorarlberger dies sicherlich eine Erleichterung ist. Klar wird das zu lernende Stoffgebiet erweitert, aber gerade zu Beginn der Zentralmatura ist das Interesse an positiven Rückmeldungen groß, somit wird darauf geachtet möglichst viele positiv abschließen zu lassen.
Bei diesen zwei Themen werden die Meinungen immer auseinander gehen, verfolgen wir es weiter und lassen uns überraschen.

Samstag, 30. November 2013

Cäcilia - Konzert 2013

Am vergangen Sonntag haben wir mit unserem Musikverein unser alljährliches Cäcilia Konzert aufgeführt. Ich möchte euch das moderne, bekannte und mitreißende Programm beschreiben.

Begonnen haben wir mit dem Stück Festival Fanfare von Franco Cesarini. Mit diesem Stück ist es dem Komponisten wahrlich gelungen ein sehr klar strukturiertes Eröffnungsstück zu schreiben. Für uns Musiker war die größte Herausforderung das Zusammenspiel der einzelnen Instrumentenregister und die exakten Einsätze.
In Purple and Gold nannte sich unser nächstes Stück. Komponiert wurde es von James L. Hosay. Auch bei diesem technisch nicht sehr aufwändigen Stück kam es sehr auf das Zusammenspiel an. Ein weitere Aufgabe war die Dynamik von der das Stück lebte. Erst durch sie kommt die Komposition richtig zur Geltung.
Unser drittes Stück nannte sich Arcus (A Day Dream). Dieses ist eines der anspruchsten Stücke des diesjährigen Konzertes. Von unendlich vielen Taktwechseln über Tonwechseln war dieses Stück gespickt von Herausforderungen.
Das letzte Stück vor der Pause war Around the World. Bei dieser Komposition kommt die Reise von Land zu Land sehr zum Ausdruck. Egal ob im Land selbst oder auf der Reise dazwischen. Nach der Pause ging es weiter mit unterhaltsameren Stücken wie einer wunderschönen Polka "Die Prager Gassen", der spanischen Overture, der Filmmusik von Avatar oder dem Musical von Mama Mia. Den Abschluss unseres Programms bildete der Marsch Washington Grays, welcher gantz besonders für uns Tenorhornisten eine sehr sehr große Herausforderung aufgrund seiner Höhe war. Aber ist es alles gut gegangen.

Sind wir gespannt was für ein spannendes und abwechslungsreiches Progamm unser Kapellmeister für das Konzert 2014 mit uns einstudieren wird und wünschen den befreundeten Musikvereinen, besonders der Gemeindemusik Schnifis, gutes Gelingen bei ihrem Weihnachtskonzert am 26. Dezember im Laurentiussaal in Schnifis! :)

Donnerstag, 21. November 2013

Das offene Drama

Hallo Leute, ich möchte heute meine Dramenreihe fortführen und zwar mit dem Gegenentwurf zum klassischen Drama - dem offenen Drama!

Für die Zeit des offenen Dramas gibt es zwei bekannte Autoren: Bert Brecht und Georg Büchner. Bei dieser Form gibt es keine klare Einteilung, sprich es gibt keine Einteilung in Akten oder Szenen. Die Szenen sind gleichwertig austauschbar. Es gibt wie sonst nicht keine Einleitung, somit startet ein offenes Drama mit einem unvermittelten Einstieg.  Am Ende eines solchen Stücks bleibt ein nachdenklicher Zuseher zurück, da noch manche Fragen ungelöst bleiben.
Bei dieser Form des Dramas gibt es oft einen Schauplatzwechsel. Oft findet dieser auch vor Augenschein des Publikums statt.
Bei den Figuren gibt es keine Ständeklausel wie im antiken und im klassischen Drama. Der Gegenspieler des Helden ist das Milieu und es gibt passive Helden.
Die Sprache ist Wirklichkeitsgetreu, es gibt Verse und die Sätze sind oft unvollständig.

Samstag, 16. November 2013

Das klassische Drama

Guten Morgen, heute möchte ich meine Dramenreihe mit dem klassischen Drama fortsetzten. Das klassische Drama zählt zur geschlossenen Form und spielte ab Ende 17. Jahrhundert. Zwei prägende, allseits bekannte Autoren für diese Form waren Schiller und Goethe. Geschlossene Form bedeutet, dass die Handlungen miteinander verknüpft sind, d.h. jede Szene wird aus der vorhergehenden entwickelt. Vorbild für das klassische Drama war das antike Drama.

Der Aufbau gleicht einer Pyramide aus 5 Akten
Im ersten Akt ist die Exposition -grobe Infos für das Publikum- über Personen, Raum und Zeit. In diesem Akt kommt noch kein Held auf der Bühne vor.
Im zweiten Akt steigt die Handlung, es gibt ein erregendes Moment und die Spannung steigt weiter. ERREGENDES MOMENT = Konflikt wird aufgebaut, somit steigt die Spannung weiter an.
Im folgenden Akt wird schon der Höhepunkt der Spannung erreicht, es folgt ein Wendepunkt. Hier steht die Lösung gegenüber der Katastrophe.
Im vierten Akt gibt es eine abfallende Handlung, der Ausgang der Handlung wird jedoch noch hinausgezögert, um die Spannung beim Publikum aufrecht erhalten zu können.
Im letzten Akt gibt es dann die Lösung. Hier stirbt der Held (Tragödie) oder wenn er es überlebt, lebt er "gebrochen" weiter.

Die Figuren sollten Vorbilder für das Publikum sein. Bzgl der Fallhöhe gibt es im Gegensatz zum antiken Drama insofern eine Änderung, weil es sich nicht mehr um Götter sondern um Menschen aus dem Adelsstand handelt.

Die Sprache ist eine Hochsprache in Versform. Es gibt Monologe wie auch Dialoge.
Das Ziel ist wieder das selbe wie beim antiken Drama, der Zuhörer sollte sich mit der Handlung identifizieren und es sollte eine Reinigung von Aggressionen geschehen.

Jetzt habe ich euch schon von 2 Formen des Dramas berichtet, nächste Woche werde ich die Reihe mit der offenen Form des Dramas fortsetzten.

Montag, 11. November 2013

Das antike Drama

Im Deutschunterrricht haben wir in letzter Zeit recht viel über die verschiedenen Formen des Dramas kennengelernt. Ich möchte euch die Informationen ebenfalls mitteilen. In meinen nächsten Blogbeiträgen stelle ich euch immer ein Drama vor.

 

Beginnen wir heute mit dem antiken Drama:


Beim antiken Drama wurden getantzte und gesungene Kulthandlungen zu Ehren der Götter von 550-450 v. Chr. im alten Griechenland aufgeführt. Aischylos, Sophokles und Euripides waren prägende Autoren dieser Zeit. Fixer Bestandteil auf den Bühnen waren ein Chor und zu Beginn ein Schauspieler. Später wurden jedoch auch antike Dramen mit bis zu 3 Schauspielern aufgeführt. In Rollen waren nur Männer mit Masken anzutreffen. Somit haben sie auch die Rollen von Frauen übernommen. Inhalt dieser Dramen waren Gesichten aus der griechischen Sagenwelt. Auch unsere Dramen stammen von dieser Zeit ab. Aristoteles hat die Eigenschaften und Merkmale in 3 Einheiten gefasst: Ort, Zeit und Handlung
Beim Ort ist besonders, dass es keinen Szenenwechsel während es Stücks gab, zeitlich gesehen musste die Geschichte innerhalb von 24 h spielen und jede noch so kleine Handlung musste mit der Haupthandlung verknüpft sein.
Die Figuren waren hochgestellt, d.h. wenn ein Bettler ein Fehler macht kann er nicht so tief fallen, wie die Götter.
Ziel des antiken Dramas war, dass sich das Publikum mit der Handlung identifiziert und mitlebt. Zudem sollte es eine Reinigung von Aggressionen sein.

So, das ist ein grober Überblick über das antike Drama. Bei meinem nächsten Eintrag werde ich über das klassische Drama schreiben. :)

Montag, 28. Oktober 2013

Mutter Courage und ihre Kinder

"Mutter Courage und ihre Kinder" ist ein episches Theater von Berthold Brecht, einem einflussreichen deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrunderts. Das Stück wird zur Zeit am Landestheater in Bregenz aufgeführt. Im Rahmen des Deutschunterrichtes besuchten wir die Vorstellung am letzten Sonntagabend. Zuvor kamen die Theaterpädagogin Nina Kogler und der Regie- und Dramaturgieassistent Marcus Harms zu uns in die Schule und brachten uns das Stück ein wenig näher, um es leichter bzw. überhaupt verstehen zu können.

Das Stück handelt von einer fahrenden Händlerin, welche während des Krieges mit ihrem Wagen Brotleibe und andere im Krieg benötigte Sachen verkauft, um sie und ihre Kinder am Leben halten zu können. Während des Stücks verliert sie ein Kind nach dem anderen, bis zum Schluss zieht sie selber ohne Hilfe der Kinder weiter.

Das Bühnenbild des Theaters besteht ganz einfach nur aus 2 hohen Regalwänden. Das Stück spielt vor, hinter, neben, auf oder sogar in den Regalen. Somit wird dem Publikum ständig das Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein.

Das Theater zählt nicht zu den gewöhnlichen 90 Minütern, denn es hat eine Dauer von gut 3 Stunnden reiner Spielzeit.

Ich empfehle das Theater nur jenen Personen, die wirklich an Theatern interessiert sind.

Samstag, 26. Oktober 2013

Frankfurter Börse

Im Rahmen unserer FIRI - Fahrt nach Frankfurt besuchten wir mit der Gruppe die Frankfurter Börse. Zu Beginn unserer Führung hörten wir uns einen sehr interessanten Vortrag über die Meilensteine der Frankfurter Börse, ihre Aufgaben und die Änderungen, die es in letzter Zeit gegeben hat.
Die Geschichte der bedeutesten Börse Deutschlands hat schon sehr früh begonnen, vergrößerte sich von Jahr zu Jahr. Zu Zeiten des zweiten Weltkrieges wurde die Frankfurter Börse an ihrem damaligen Standort fast zur Gänze zerstört. Im Jahre 1945 wurde sie wieder erbaut.

Von Oktober 2006 bis Februar 2007 wurde die Börse , wie sie den Menschen aus dem Medien bekannt ist, ausgibig umgebaut und in diesem Zuge  durch viel neue Technik "verändert". Wie es vor Jahren noch war, dass es auf der Börse ein ständiges hin und her war und hektische Menschen zu sehen waren, ist es heutzutage jedoch nicht mehr. Jetzt sind auf der Frankfurter Börse nur noch ca. 25-40 Menschen beschäftigt. Viel Arbeit die früher von Menschen erledigt wurde, wird heute von den Computern schneller und genauer erledigt.

Auf der Börse ist es wie mit vielem Anderem, der Mensch wird immer mehr durch die Technik ersetzt.

Unsere Frankfurt - Fahrt in FIRI

Am Donnerstag früh starteten wir mit einem Bus von "Komm mit" in Richtung Frankfurt. Nach einer komplett unproblematischen Fahrt sind wir um Mittag in der deutschen Großstadt angekommen. Nach dem Bezug der Zimmer in der Jugendherberge "Haus der deutschen Jugend" direkt am Main begann unser sehr interessantes und doch lockeres Programm für die folgenden zwei Tage:

Am Donnerstag Nachmittag sind wir ins Geldmuseum gegangen, begonnen haben wir mit einem recht lockeren und sehr interessanten Vortrag über das große Thema Geldpolitik. Trotz leichter Müdigkeit nach der 6 Stündigen Fahrt hat es der Referent mit seiner lockeren Art geschafft die volle Aufmerksamkeit von uns Jugendlichen zu bekommen. Anschließend durften wir noch das Geldmuseum besichtigen. Auch hier war es sehr interessant, wobei im allgemeinen Museumsbesuche nicht zur Lieblingsbeschäftigung von Schülern gehört. Die dort ausgestellten Geldscheine, Münzen und die Münzprägemaschine stammen aus sehr alten Zeiten.
Nach dem Abendessen besuchten wir ein Kabarett, welches jedoch nicht auf alzu große Begeisterung stieß. Wir ließen den Tag gemütlich in der Stadt ausklingen.

Am Freitag besuchten wir dann noch die Frankfurter Börse, der eigentliche Grund unserer Reise. Auf die Börse möchte ich in einem weiterem Blogbeitrag näher eingehen.
Im Anschluss daran hieß es dann wieder ab nach Hause, nach der 6 stündigen Fahrt sind wir alle gut und voller neuer Infos im Ländle angekommen.

Montag, 14. Oktober 2013

"Die große Sause
muss noch warten"

Start GP Japan (Suzuka) 2013



so steht es heute auf der Sporttitelseite der Vorarlberger Nachrichten. Gemeint ist damit der erneute Weltmeistertitel von Sebastian Vettel.

Am Sonntag fand der GP von Japan (Suzuka) statt, welchen Vettel obwohl er nicht von der Poleposition aus startete, bravourös meisterte und den Sieg einfuhr. Sein Teamkollege der Australier Mark Webber startete von der Pole aus und reihte sich schlussendlich hinter Vettel auf Platz zwei ein.
Beim Rennen leistete Vettel Schwerstarbeit, belohnte sich dadurch mit dem neunten Saisonsieg- auf den Titel muss er doch zumindest noch zwei Wochen warten. Denn Spielverderber Fernando Alonso hat mit seinem 4. Platz in Suzuka die Entscheidung nochmals hinausgezogen. Beim nächsten GP in Indien in zwei Wochen reicht Vettel auf Grund seines Vorsprung auf den WM - Zweiten Alonso allerdings schon der 5. Platz um den Sack zu machen zu können. Somit wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zur großen Sause in Indien kommen. Sind wir gespannt, ob und wie gut Sebastian Vettel seine Pläne für das nächste Rennen umsetzen kann.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Nationalratswahl 2013

Für viele Wähler und Wählerinnen ist es bei der  Nationalratswahl zu einem recht überraschendem Ergebnis gekommen. Die teilnehmenden Parteien sind:

  • SPÖ
  • ÖVP
  • FPÖ
  • Grüne
  • BZÖ
  • Team Stronach
  • Neos
  • Männerpartei
  • EU - Austritt

Die letzten Jahre sind die Großparteien immer mit großem Abstand die Sieger der Wahlen gewesen. Dies sind sie heuer immer noch, doch die SPÖ und die ÖVP haben beide mit einem kräftigen Rückgang der Wählerstimmen zu kämpfen. Überraschend ist, dass die FPÖ nur wenige Prozentpunkte von der ÖVP entfernt ist. Die Grünen haben ebenfalls an Stimmen gewonnen, das BZÖ hingegen hat das Parlament verlassen müssen wegen zu geringen Wählerstimmen.

Das Team Stronach gibt es ja mehr oder weniger nicht mehr, Herr Stronach hat gleich nach den Wahlen in 3 österreichischen Bundesländern die Spitzenkandidaten fristlos entlassen und ist nach Kanada gereist. Bei der Wahl hat seine Partei jedoch 5,8% erreicht.

Für mich sehr überraschend und erfreuend ist das Ergebnis der Jungpartei NEOS - Neues Österreich. Ihre Ansichten sind meiner Meinung nach ähnlich mit denen der ÖVP. Dazu bringen sie neue gute (jungendliche) Ideen, wodurch sie sicherlich einige Jungwähler/ Erstwähler von sich überzeugen konnten. Für die NEOS ist die Partei mit ca. 4,6 % ausgegangen.

Sind wir gespannt ob es bis Weihnachten eine neue Regierung gibt oder nicht und aus welchen Parteien diese besteht. Wenn es sich bis dann noch nicht entschieden hat, steht Österreich vor einem Problem. Davon möchte ich euch bei meinem nächsten Post berichten.

Nationalratswahl 2013:

Meine Erste Wahl

Hunderte Erstwähler hatten am 29. September 2013 die Chance erstmals ihre politische Stimme abzugeben. So ist es heuer erstmals auch mir ergangen.
Seit dem Schulanfang haben wir ein neues Fach mit dem Namen PBUR - Politische Bildung und Recht. Dadurch haben wir schon vor der Nationalratswahl Informationen sammeln können, wie so eine Wahl abläuft, welche Parteien kandidieren und welche Personen die Spitzenkandidaten der jeweiligen Partei sind.

Ich muss ehrlich sagen, ich war sehr froh dass uns diese Möglichkeit geboten wurde uns im Unterricht informieren zu können.
Weiters hat unser engagiertes Schulsprecherteam eine Podiumsdiskussion von Politikern bei uns in der Schule organisiert. Leider konnte ich aus terminlichen Gründen daran nicht teilnehmen.

Zu Beginn der Phase der Wahlwerbung war ich noch der Meinung, nicht wählen zu gehen. Doch je näher es zum Wahlsonntag gekommen ist, habe ich mich für eine Stimmabgabe entscheiden können. Und jetzt nach der Wahl muss ich sagen, dass ich froh bin, wählen gegangen zu sein.

Freitag, 13. September 2013

Der Schulbeginn


Das Wetter ist wieder schlechter, die Totenstille in Österreichs Schulen und kurze Zeit auch in den meisten Firmen hat wieder ein Ende. Auch für die Schüler und Leherer von Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Steiermark, Salzburg und Öberösterreich hat gestern wieder der Ernst des Lebens begonnen. Die Sommerferien - ca. 63 Tage Erholung, angenehme Temperaturen, purer Sonnenschein mit höchstens einer Woche Regenwetter sind seit gestern Montag vorbei. Jetzt wird überall wieder gelernt, gelacht aber auch hart gearbeitet.

Für viele Schüler ist dieser Schulanfang ein Neuanfang/Neustart an einer neuen Schule in einer noch nicht gewohnten Umgebung mit einigen noch fremden Lehrpersonen und Mitschülern. Doch nicht für alle ist alles neu, für manche ist es auch schon der letzte Schulstart in ihrem Leben gewesen und trotzdem beginnt auch für sie ein neuer Abschnitt. Für etwas ältere Jugendliche beginnt der Alltag an einer neuen Arbeitstelle egal ob Lehrling oder Maturaabsolvent.

Zu Beginn ist jeder in seinem Aufgabengebiet noch voller Elan und Interesse, sind wir gespannt wie lange dieses Gefühl bei uns selbst (wenn überhaupt vorhanden) anhält. :)