Samstag, 30. November 2013

Cäcilia - Konzert 2013

Am vergangen Sonntag haben wir mit unserem Musikverein unser alljährliches Cäcilia Konzert aufgeführt. Ich möchte euch das moderne, bekannte und mitreißende Programm beschreiben.

Begonnen haben wir mit dem Stück Festival Fanfare von Franco Cesarini. Mit diesem Stück ist es dem Komponisten wahrlich gelungen ein sehr klar strukturiertes Eröffnungsstück zu schreiben. Für uns Musiker war die größte Herausforderung das Zusammenspiel der einzelnen Instrumentenregister und die exakten Einsätze.
In Purple and Gold nannte sich unser nächstes Stück. Komponiert wurde es von James L. Hosay. Auch bei diesem technisch nicht sehr aufwändigen Stück kam es sehr auf das Zusammenspiel an. Ein weitere Aufgabe war die Dynamik von der das Stück lebte. Erst durch sie kommt die Komposition richtig zur Geltung.
Unser drittes Stück nannte sich Arcus (A Day Dream). Dieses ist eines der anspruchsten Stücke des diesjährigen Konzertes. Von unendlich vielen Taktwechseln über Tonwechseln war dieses Stück gespickt von Herausforderungen.
Das letzte Stück vor der Pause war Around the World. Bei dieser Komposition kommt die Reise von Land zu Land sehr zum Ausdruck. Egal ob im Land selbst oder auf der Reise dazwischen. Nach der Pause ging es weiter mit unterhaltsameren Stücken wie einer wunderschönen Polka "Die Prager Gassen", der spanischen Overture, der Filmmusik von Avatar oder dem Musical von Mama Mia. Den Abschluss unseres Programms bildete der Marsch Washington Grays, welcher gantz besonders für uns Tenorhornisten eine sehr sehr große Herausforderung aufgrund seiner Höhe war. Aber ist es alles gut gegangen.

Sind wir gespannt was für ein spannendes und abwechslungsreiches Progamm unser Kapellmeister für das Konzert 2014 mit uns einstudieren wird und wünschen den befreundeten Musikvereinen, besonders der Gemeindemusik Schnifis, gutes Gelingen bei ihrem Weihnachtskonzert am 26. Dezember im Laurentiussaal in Schnifis! :)

Donnerstag, 21. November 2013

Das offene Drama

Hallo Leute, ich möchte heute meine Dramenreihe fortführen und zwar mit dem Gegenentwurf zum klassischen Drama - dem offenen Drama!

Für die Zeit des offenen Dramas gibt es zwei bekannte Autoren: Bert Brecht und Georg Büchner. Bei dieser Form gibt es keine klare Einteilung, sprich es gibt keine Einteilung in Akten oder Szenen. Die Szenen sind gleichwertig austauschbar. Es gibt wie sonst nicht keine Einleitung, somit startet ein offenes Drama mit einem unvermittelten Einstieg.  Am Ende eines solchen Stücks bleibt ein nachdenklicher Zuseher zurück, da noch manche Fragen ungelöst bleiben.
Bei dieser Form des Dramas gibt es oft einen Schauplatzwechsel. Oft findet dieser auch vor Augenschein des Publikums statt.
Bei den Figuren gibt es keine Ständeklausel wie im antiken und im klassischen Drama. Der Gegenspieler des Helden ist das Milieu und es gibt passive Helden.
Die Sprache ist Wirklichkeitsgetreu, es gibt Verse und die Sätze sind oft unvollständig.

Samstag, 16. November 2013

Das klassische Drama

Guten Morgen, heute möchte ich meine Dramenreihe mit dem klassischen Drama fortsetzten. Das klassische Drama zählt zur geschlossenen Form und spielte ab Ende 17. Jahrhundert. Zwei prägende, allseits bekannte Autoren für diese Form waren Schiller und Goethe. Geschlossene Form bedeutet, dass die Handlungen miteinander verknüpft sind, d.h. jede Szene wird aus der vorhergehenden entwickelt. Vorbild für das klassische Drama war das antike Drama.

Der Aufbau gleicht einer Pyramide aus 5 Akten
Im ersten Akt ist die Exposition -grobe Infos für das Publikum- über Personen, Raum und Zeit. In diesem Akt kommt noch kein Held auf der Bühne vor.
Im zweiten Akt steigt die Handlung, es gibt ein erregendes Moment und die Spannung steigt weiter. ERREGENDES MOMENT = Konflikt wird aufgebaut, somit steigt die Spannung weiter an.
Im folgenden Akt wird schon der Höhepunkt der Spannung erreicht, es folgt ein Wendepunkt. Hier steht die Lösung gegenüber der Katastrophe.
Im vierten Akt gibt es eine abfallende Handlung, der Ausgang der Handlung wird jedoch noch hinausgezögert, um die Spannung beim Publikum aufrecht erhalten zu können.
Im letzten Akt gibt es dann die Lösung. Hier stirbt der Held (Tragödie) oder wenn er es überlebt, lebt er "gebrochen" weiter.

Die Figuren sollten Vorbilder für das Publikum sein. Bzgl der Fallhöhe gibt es im Gegensatz zum antiken Drama insofern eine Änderung, weil es sich nicht mehr um Götter sondern um Menschen aus dem Adelsstand handelt.

Die Sprache ist eine Hochsprache in Versform. Es gibt Monologe wie auch Dialoge.
Das Ziel ist wieder das selbe wie beim antiken Drama, der Zuhörer sollte sich mit der Handlung identifizieren und es sollte eine Reinigung von Aggressionen geschehen.

Jetzt habe ich euch schon von 2 Formen des Dramas berichtet, nächste Woche werde ich die Reihe mit der offenen Form des Dramas fortsetzten.

Montag, 11. November 2013

Das antike Drama

Im Deutschunterrricht haben wir in letzter Zeit recht viel über die verschiedenen Formen des Dramas kennengelernt. Ich möchte euch die Informationen ebenfalls mitteilen. In meinen nächsten Blogbeiträgen stelle ich euch immer ein Drama vor.

 

Beginnen wir heute mit dem antiken Drama:


Beim antiken Drama wurden getantzte und gesungene Kulthandlungen zu Ehren der Götter von 550-450 v. Chr. im alten Griechenland aufgeführt. Aischylos, Sophokles und Euripides waren prägende Autoren dieser Zeit. Fixer Bestandteil auf den Bühnen waren ein Chor und zu Beginn ein Schauspieler. Später wurden jedoch auch antike Dramen mit bis zu 3 Schauspielern aufgeführt. In Rollen waren nur Männer mit Masken anzutreffen. Somit haben sie auch die Rollen von Frauen übernommen. Inhalt dieser Dramen waren Gesichten aus der griechischen Sagenwelt. Auch unsere Dramen stammen von dieser Zeit ab. Aristoteles hat die Eigenschaften und Merkmale in 3 Einheiten gefasst: Ort, Zeit und Handlung
Beim Ort ist besonders, dass es keinen Szenenwechsel während es Stücks gab, zeitlich gesehen musste die Geschichte innerhalb von 24 h spielen und jede noch so kleine Handlung musste mit der Haupthandlung verknüpft sein.
Die Figuren waren hochgestellt, d.h. wenn ein Bettler ein Fehler macht kann er nicht so tief fallen, wie die Götter.
Ziel des antiken Dramas war, dass sich das Publikum mit der Handlung identifiziert und mitlebt. Zudem sollte es eine Reinigung von Aggressionen sein.

So, das ist ein grober Überblick über das antike Drama. Bei meinem nächsten Eintrag werde ich über das klassische Drama schreiben. :)