Sattaasr Funka 2014
Gerade am vergangenen Wochendende wurden im ganzen Land wieder Funken im Zeichen des Brauchtums abgebrannt, um dem Winter endgültig den Gar aus machen zu können. Doch muss man sich heuer wirklich die Frage stellen: Wo war eigentlich der Winter heuer? Müssen wir überhaupt etwas austreiben? Doch Tradition ist Tradition!
So auch bei uns in Satteins:
Schon seit ich mich erinnern kann ist es bei uns in Satteins Tradition, dass der Funken, wie von früher überliefert, immer am Funkensonntag entzündet wird. Jedes Jahr erbauen die Mitglieder der eigens gegründeten Funkenzunft den mächtigen Vierkantfunken seit letzem Jahr in der Au. Seit einigen Jahren gibt es bei uns auch einen Kinderfunken. Ganz einfach erklärt, das gleiche Prinzip nur viel kleiner. Dieser wird unmittelbar vor dem Hauptfunken entzündet. Beim großen Funken wird schon früh am morgen mit dem Aufbau begonnen. Kaum einer glaubt es, doch es sei wirklich war, dass sich kein einziger Nagel in dem ganzen Holzstapel aus Ründlig (ca. 3m lange Stämme mit einem Durchmesser von ca. 15-20 cm) befindet. Die Ründlig werden noch in Handarbeit über selbsterrichtete Stockwerke aus Holz von den Funkenbauern von Hand in die Höhe gehift. Der ganze Funken wird mit dünnerem Holz und Buschla (Gebinde aus Ästen) gefüllt, um die Brenndauer zu verlängern. Ganz oben auf dem Funken auf einer Bank aus Buschla befindet sich der ganze stolz einer jeden Funkenzunft - die Hexe.
Wie es mit allem ist, möchte man den Besuchern immer mehr bieten können. Darum hat es heuer erstmals nach dem Abbrennen des Kinderfunkens ein Kinderklangfeuerwerk zu zwei Kinderliedern geben. Ganz zum Schluss dann noch ein weiterer Höhepunkt - das immer wieder grandiose Klangfeuerwerk!! Ja, das ist wirklich immer wieder von neuem hervorragend. Ich habe schon von einigen Bekannten gehört, unser Feuerwerk sei im ganzen Ländle bekannt. Ist ja auch was dran ;)
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