Sonntag, 11. Januar 2015

30 Jahre Lawinenairbag


Jetzt gibt es den sogenannten Lawinenairbag schon seit 30 Jahren und trotzdem wissen wahrscheinlich viele noch nicht von was dabei die Rede ist. Der Lawinenairbag funktioniert wie der Name schon verrät ähnlich wie ein Airbag, den wir alle aus den Autos kennen. Diesen Lawinenairbag schnallt man sich um, sollte man dann unter eine Lawine kommen, betätigt man den Lawinenrucksack und schwimmt, wenn alles nach Plan läuft, oben auf der Lawine mit und wird nicht nach unten gedrückt. Diese Lawinenrucksäcke gibt es schon auf die verschiedensten Arten zu kaufen. Es gibt solche die schon in Rucksäcke integriert sind, wie auch solche die variabel sind, d.h. mit einem Rucksack kompatibel sind, jedoch nicht zwangsläufig sein müssen. Namhafte Hersteller wie Mammut oder Scotch sind bereits auf den Zug aufgesprungen und produzieren Rucksäcke, die mit dem Rettungssystem zusammen verwendbar sind.


Das wohl berühmteste Beispiel für ein Lawinenunglück passierte unlängst mit dem niederländischen Prinz Friso, der aufgrund einer Lawine ums Leben kam. Sein Begleiter hatte jedoch einen Lawinenrucksack, schaffte es diesen rechtzeitig zu betätigen und überlebte deshalb das Unglück unbeschadet.


Genau dieser Vorfall ist der Grund dafür, dass im Jahr des Unglücks der bisher einzige Hersteller der Nachfrage nach einem Lawinenairbag nicht mehr gerecht wurde.


Natürlich ist ein solcher Airbag keine Garantie für alle Arten von Lawinenunfällen. Jedoch finde ich es bemerkenswert, dass nahezu alle Lawinenopfer, welche ein einen Airbag besaßen, ihr Unglück überstanden! Ich kann es jedem nur raten sich einen Airbag zu gönnen, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht billig sind. Kommt man dann doch mal in eine ernste Situation, erscheint einem diese Investition als Schnäppchen!




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