heute möchte ich euch meine Meinung sagen und eure Meinung wissen. Das Thema ist ...
aktive Sterbehilfe
Liest man den Artikel aus dem Standard und dazu die geschriebenen Kommentare der User fällt auf, dass recht wenige sich für dieses Thema interessieren bzw. sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich finde der Tod ist ein Thema, über das gesprochen werden kann und auch sollte, er ist schließlich unvermeidbar und nichts außergewöhnliches.
Die Frage die sich bei mir stellt, in wie weit macht es Sinn eine Patientenverfügung anzulegen?
Ich finde, es macht wenn überhaupt erst dann Sinn, wenn absehbar ist, wie es mit einem Menschenleben ausgeht. Denn wenn ein z. B. 50 Jähriger eine Patientenverfügung unterschreibt, kann kein Mensch sagen wie es dem Patienten jemals ergehen wird, womit für mich alles noch zu ungewiss ist. Weiters macht für mich eine Sterbehilfe dann Sinn, wenn bestimmte Fälle angegeben werden können, wann sie in Kraft treten soll. Beispielsweise dass sie nur dann zum Einsatz kommt, wenn der Patient unheilbaren Krebs hat.
Aber allgemein gesehen bin ich gegen eine Patientenverfügung.
Wie im Artikel richtig beschrieben, besteht ja auch immer das Risiko, dass die Verfügung dann wenn sie gebraucht wird, aus welchen Gründen auch immer nicht verfügbar ist. Ich weiß, die Chance diesbezüglich ist klein, aber sie ist vorhanden!
Was ist eure Meinung dazu? Wie steht ihr zu einer Patientenverfügung? Könnt ihr euch es vorstellen, für euch selbst eine zu machen, bzw. für einen liebgewonnenen Menschen eine Durchführung dessen zu veranlassen?
Hier noch der Link dazu:
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