Dienstag, 10. März 2015


Übermäßig weiße Zähne
und 885.200,- Euro Strafe

Heute habe ich im Standard einen Artikel von übermäßig weißen Zähnen einer bekannten Fernsehmoderatorin und der damit verbundenen Strafe in der Höhe von fast 900.000,- gelesen. Der US-Konzern Procter&Gable in China handelt mit Kosmetikgütern, darunter auch Zahnpasta. Dem Konzern wird vorgeworfen, dass für Werbezwecke für eine Zahnpasta die Zähne einer Fernsehmoderatorin durch Computerbearbeitung weißer gemacht hätten, als sie wirklich waren. Die zuständige Behörde verlangte daraufhin eine Strafe von umgerechnet fast 900.000,- Euro. Zudem darf die Werbeeinschaltung nicht weiter gezeigt werden.

Die chinesischen Behörden würden zurzeit angeblich verstärkt gegen solche Tricks bei Werbungen vorgehen. Diverse Autokonzerne wie Audi, BMW sowie auch Microsoft haben das schon zu spüren bekommen.

Rechtlich gesehen gibt es für solche Tricks eine klare Regelung: Als Beispiel möchte ich die Werbung für einen Neuwagen nennen. In dieser Werbung darf der Hersteller den Himmel blauer machen, als er wirklich ist, da dadurch nicht das umworbene Produkt verändert wird.

Meiner Meinung nach ist diese Vorgehensweise übertrieben. Ich denke nämlich nicht, dass viele so blauäugig sind und diese Zahnpasta nur aufgrund der Zähne einer Fernesehmoderatorin kaufen. Natürlich gibt es immer Menschen, die sich von den Aussagen von Stars beeinflussen lassen. Jedoch handelt es sich hierbei um einen kleinen Teil der Zuseher. Als Beispiel möchte ich nochmals auf die Autowerbung zurückkommen. Ein Auto wird im Normalfall nicht aufgrund des Werbespots gekauft.

 

Was ist deine Meinung dazu?

 

 

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