Die größte Sucht der Österreicher
Was meinst du, ist die größte Sucht der Österreicher?
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Drogen?
·
Zigaretten?
·
Alkohol?
Richtig, die größte Sucht ist der Alkohol. Dies hat eine
Studie der GfK ergeben. Diese Studie wird im Rahmen des 5. Interdisziplinären Symposiums
zur Suchterkrankung dieses Wochenende in der Steiermark präsentiert. Die
Statistik hat ergeben, dass Süchte wie Spielsucht, Drogensucht verglichen mit
dem Alkohol keine große Bedeutung bei uns Österreichern haben. Damit ihr euch
das Ausmaß besser vorstellen könnt, habe ich einige Fakten gefunden:
Die österreichische Bevölkerung trinkt um 1,1 Liter mehr
Alkohol pro Jahr als der EU-Durchschnitt, was einer Menge von 12,2 Litern reinem
Alkohol pro Kopf entspricht. Deshalb schafft es Österreich unter die
Top-Drei-Nationen mit dem höchsten Alkoholkonsum. Wir werden nur von Litauen
(12,7 l) und Estland (12,3 l) übertrumpft. In den Weinregionen Italien und Frankreich
wird bedeutend weniger Alkohol konsumiert.
Ganz ehrlich: Mich erschrecken diese Fakten! 12,2 Liter REINEN
Alkohol pro Kopf und Jahr? Österreich unter den Top-Drei-Nationen, obwohl wir
keine ausgesprochene Weinregion sind? Diese Zahlen muss man sich erst einmal zu
Gemüte führen.
Interessant ist auch, dass die Jugendlichen nicht so schlimm
sind, wie man vermutet. Die Jugendlichen der Kriegsgeneration haben damals um
einiges mehr Alkohol getrunken, als die heutigen Teenager. Was jedoch stimmt,
ist dass die Jugendlichen meist unkontrolliert Alkohol trinken, da ihnen das
Gespür dafür fehlt.
Das ist leider die Wahrheit. Ein Beispiel dafür: Nach einer
Veranstaltung bin ich mit ein paar Freunden noch in die Diskothek „K-Shake“ in
Röthis gegangen. Ich musste feststellen, dass sich wesentlich mehr jüngere als
gleichaltrige im Partytempel befanden. Bei manchen hat man gesehen, dass sie
noch nicht die 16- Jahre – Grenze überschritten und doch schon einiges an
Alkohol getankt hatten.
Die Zeiten haben sich wirklich verändert. Als ich ca. 16
Jahre alt war und an das Ausgehen dachte, musste ich zu Hause noch einige
Regeln einhalten, von denen man heute
nicht einmal mehr redet.
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