Das offene Drama
Hallo Leute, ich möchte heute meine Dramenreihe fortführen und zwar mit dem Gegenentwurf zum klassischen Drama - dem offenen Drama!
Für die Zeit des offenen Dramas gibt es zwei bekannte Autoren: Bert Brecht und Georg Büchner. Bei dieser Form gibt es keine klare Einteilung, sprich es gibt keine Einteilung in Akten oder Szenen. Die Szenen sind gleichwertig austauschbar. Es gibt wie sonst nicht keine Einleitung, somit startet ein offenes Drama mit einem unvermittelten Einstieg. Am Ende eines solchen Stücks bleibt ein nachdenklicher Zuseher zurück, da noch manche Fragen ungelöst bleiben.
Bei dieser Form des Dramas gibt es oft einen Schauplatzwechsel. Oft findet dieser auch vor Augenschein des Publikums statt.
Bei den Figuren gibt es keine Ständeklausel wie im antiken und im klassischen Drama. Der Gegenspieler des Helden ist das Milieu und es gibt passive Helden.
Die Sprache ist Wirklichkeitsgetreu, es gibt Verse und die Sätze sind oft unvollständig.
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