Crowdfunding – eine neue
Finanzierungsform
Heute bin ich beim Lesen der Vorarlberger Nachrichten auf
einen interessanten Artikel über Crowdfunding gestoßen. Ich weiß, die VN ist normalerweise nicht gerade die beste
Quelle, doch dieser Artikel finde ich interessant. Ich und mein
Maturaprojektteam haben es uns zur Aufgabe gemacht, die alternative
Finanzierungsform Crowdfunding besser kennen zu lernen.
Diese Statistik zeigt
einen europaweiten Vergleich über den Umsatz, der bereits durch Crowdfunding in
den einzelnen Mitgliedsstaaten erzielt wurde. Österreich liegt im Moment
lediglich auf dem drittletzten Platz im Vergleich zu anderen 11 Staaten. Die Finanzierungsform
ist noch relativ jung und hat laut verschiedener Expertenmeinungen noch
kräftiges Potenzial.
Doch zuerst habe ich noch ein paar Informationen über die
Funktionsweise von Crowdfunding:
Crowdfunding bietet einem jungen Unternehmer die Möglichkeit,
an dringend benötigtes Kapital für sein Unternehmen zu kommen. Mit diesem
Kapital kann der Unternehmer dann seine Unternehmung starten und notwendige
Investitionen tätigen. Eine solche Aktion ist jedoch nicht nur für den
Unternehmer interessant, sondern auch für Privatpersonen, welche auf der Suche
nach einer neuartigen Form der Geldanlage sind.
Ich finde diese alternative Finanzierungsform wirklich
interessant, da wie schon zuvor erwähnt sowohl der Unternehmer als auch der
Investor davon profitieren. Der Unternehmer kommt so zu dringend benötigtem
Kapital, um Firmenerweiterungen bzw. Neuerungen tätigen zu können. Der Anleger
hat eine neue Anlageform, die mit einem Erlebnisfaktor verbunden ist, weil es
in den meisten Fällen für den Investor möglich ist, das Geschehen in der Firma
zu beobachten und zu sehen, was mit seinem Geld passiert.
Für den Investor ist es meiner Meinung nach auch deshalb
interessant, weil das Risiko auf mehrere Anleger aufgeteilt wird und meist nur
kleinere Beträge pro Investor investiert werden. Es ist klar, dass man dann
Geld in Höhe seiner Beteiligung verlieren kann, doch durch die kleinen
Beteiligungen hält sich der Schaden in Grenzen.
Ich könnte mich sowohl in der Rolle des Investors als auch in
der Rolle des Unternehmers sehen.
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